Den Intimbereich lasern lassen: Welche Risiken gibt es?

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Die gewünschten Körperstellen frei von Haaren zu halten, ist mit herkömmlichen Methoden oft eine langwierige Angelegenheit. Gerade im Intimbereich, wo meist dunkle und kräftige Haare wachsen und man gefühlt ständig mit Enthaaren beschäftigt ist, bietet sich eine dauerhafte Haarentfernung an. Doch welche Risiken birgt sie? Wir haben die Antworten!

Im Intimbereich bitte haarlos!

Ein paar „haarige“ Fakten gefällig? Einer Umfrage des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW) zufolge stören sich zwei von drei Frauen und fast jeder zweite Mann an den Haaren im Intimbereich. Der Großteil der Befragten macht dabei keine halben Sachen und erklärt den Intimbereich zur Tabuzone für jeglichen Bewuchs. Wer sich ebenfalls für die komplett haarfreie Variante entscheidet, für den bietet die dauerhafte Haarentfernung in der empfindsamen Zone gleich mehrere Vorteile: Wenn du dich bislang rasiert hast, sparst du dir damit die ständigen Verrenkungsaktionen – und auch die Gefahr, dass du dich schneidest, entfällt. Dadurch, dass die sensible Haut nicht immer wieder durchs Enthaaren gereizt wird, treten meist weniger Entzündungen und eingewachsene Haare auf.

Risiken vor allem durch unsachgemäße Handhabe

Was viele Menschen daran hindert, die dauerhafte Haarentfernung auszuprobieren, ist Unsicherheit: Viele fürchten Risiken oder Langzeitschäden durch strahlungsbasierte Behandlungen wie Laser oder Intense Pulsed Light (IPL). Doch wie steht es wirklich darum? Laut einer Veröffentlichung des Umweltbundesamts gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass eine Behandlung mit Strahlung das Hautkrebsrisiko erhöht. Als viel riskanter stuft die Behörde die Gefahren ein, die durch schlecht oder nicht ausgebildete Anwender:innen entstehen. So müssen diese die Geräte unbedingt an individuelle Parameter wie den Hauttyp, den Bräunungsgrad, die Haarfarbe und -dicke anpassen. Andernfalls steigt das Risiko, dass der Behandelte Verbrennungen, Pigmentstörungen oder sogar Narben davonträgt – insbesondere, wenn die Strahlung zu stark ist, das Areal nicht oder nicht ausreichend gekühlt wird und Muttermale oder Leberflecken mitbehandelt werden. Eine vorübergehende Nebenwirkung, die jedoch komplett normal ist, ist gerötete Haut direkt nach der Behandlung. Wichtig ist es zudem, eine Schutzbrille zu tragen, um die Augen nicht durch die Strahlung zu gefährden.

Risiken bei der dauerhaften Enthaarung vermeiden

Um jegliche Risiken gering zu halten, gibt es seit Januar 2021 die NiSV – eine Verordnung, die eine fundierte Ausbildung der behandelnden Fachkräfte vorsieht. So kennen diese die physikalischen Grundlagen optischer Strahlung, wissen die Haut auf dermatologischen Grundlagen zu beurteilen und sind geschult in der Bedienung der Geräte. Insofern ist es wichtig, sich einzig von seriösen Anbietern mit Laser oder IPL behandeln zu lassen. Hierfür empfiehlt das Umweltbundesamt, darauf zu achten, ob eine ausführliche Aufklärung stattfindet: Diese sollte etwa darüber informieren, wie genau die Enthaarung abläuft, welche Ergebnisse in welcher Zeit realistisch sind, welche Risiken bestehen und worauf du während der Behandlung achten solltest.

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